- Einen Welpen gezielt aussuchen oder den Familienhund zum Assistenzhund ausbilden-

Ein sehr schöner und effektiver Weg zu einem Assistenzhund zu kommen ist die Möglichkeit sich einen Welpen gezielt auszusuchen und diesen dann mit unserer Hilfe zum Assistenzhund auszubilden. Es gibt Züchter die speziell solche Hunde züchten, die ideale Veranlagungen mitbringen um später für Therapiezwecke oder als Assistenzhunde ausgebildet werden zu können. Wir arbeiten mit solchen Züchtern zusammen und wählen die Welpen nach verschiedenen Kriterien genau aus. 

Den speziell ausgesuchten Welpen kann man in der Familie dann so prägen und ausbilden, dass er dann später genau auf die Bedürnisse des behinderten Menschen ausgebildet wird!

Dies spart dazu noch erhebliche Kosten gegenüber den Anschaffungkosten die für einen fertig ausgebildeten Assistenzhund oder auch Behindertenbegleithund anfallen würden, da lediglich die Trainings- und Ausbildungskosten anfallen.

Die Welpen können dadurch auch einen wesentlich besseren Bezug zu dem behinderten Menschen aufbauen. Ein fertig ausgebildeter Assistenzhund muss bis er zu dem Behinderten kommt, leider mindestens drei mal seine Bezugsperson wechseln, was dem Hund auch nicht einfach fällt.

Individuell ausgebildete Assistenzhunde, gehen meiner Meinung nach sogar auch viel besser, auf die jeweiligen Bedürfnisse von behinderten Menschen ein, da sie vor Ort in der jeweiligen Familie aufwachsen und dann individuell, für den jeweiligen Bedarf des behinderten Menschen vor Ort ausgebildet und trainiert werden können!

Diese Methode birgt also mehrere Vorteile für den Hund, für die Ausbildung und auch für den Menschen.

Wir arbeiten hier mit ausgewählten Züchtern zusammen, die aufgrund der Bedürfnisse der späteren Besitzer, die Welpen aus ihren Würfen schon aussuchen und besonders prägen!

Dies machen wir auch gerade auch wieder, mit einem neuen Team mit Holger und seinem neuen Golden Retriever Rüden, den  die er auch als Welpe bekommt und der gezielt für ihn und auf seine Bedürfnisse ausgesucht wurde und nun ausgebildet wird.

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Lesen Sie dazu gerne auch das Tagebuch von Holger.

Ich betreue mittlerweile mehrere Teams die sich das auch nicht hätten vorstellen können und es funktioniert!

Michael und Dinah; ein Familienhund der dann zum Assistenzhund wurde!

Michael und Dinah; ein Familienhund der dann zum Assistenzhund wurde!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Siehe auch; http://www.vistadogs.de/2009/10/24/assistenzhunde-servicehund-behindertenbegleithund-familienhund-als-assistenzhund-ausbilden-rollstuhl-behindert-vita-warteliste-e-v/comment-page-1/#comment-6

Man kann also auch Welpen oder ganz normale Familienhunde, die vielleicht sogar bereits auch oft schon in der Familie sind, je nach ihrer Eignung und ihren individuellen Fähigkeiten zum Assistenzhund ausbilden! Oft sind die Familien selbst erstaunt welche Fortschritte ihr eigener Hund, gerade in der Ausbildung macht!

Es ist aber auch nicht verwunderlich, denn sie haben ihrem Hund diese Aufgaben bisher auch noch nicht abverlangt!

Für den Hund ist es lediglich ein Spiel und eine geistige Auslastung und Beschäftigung, um an Futter zu kommen oder mit Spielen belohnt zu werden.

Übrigens beurteilt der Hund nicht ob Frauchen oder Herrchen behindert ist, sondern er arbeitet vollkommen wertfrei, spielerisch und erfüllt somit im Spiel die individuellen Bedürnisse des behinderten Menschen auch wenn er im Rollstuhl sitzt!

Je nach Rasse und seiner Veranlagung, kann fast jeder Hund über Futter oder Spiel motiviert und somit ausgebildet werden. Natürlich sind hier auch Rasse- oder Körpermerkmale zu beachten, da ein kleiner Hund sicher Probleme hätte das Licht ein- oder auszuschalten.

Einem Hund, das Aufheben und in den Schoß legen, von herunter gefallener Gegenständen oder auf  Befehl das Telefon zu holen, sicher beizubringen, ist durchaus in der Zeit von ein paar Monaten Training absolut möglich!

Ideal eignen sich Golden-Retriever oder Labrador oder eine ahnliche Rasse, die sich für solch eine Ausbildung eignen und den Hund dann individuell in der Familie, auf die besonderen Bedürfnisse des behinderten Menschen von mir trainiert werden.

Sehr oft sind es Menschen die im Rollstuhl sitzen und die Hilfe eines Hundes gut gebrauchen können. Abgesehen davon, erfüllt der Hund auch Therapiefunktionen, wie Nähe, Selbstbewusstsein, Wärme und das er für jemanden da sein kann!

Aus diesem Grund bilde ich Assistenzhunde und Behindertenbegleithunde auch individuell, für den behinderten Menschen und seine jeweiligen speziellen Anforderungen und Bedürfnisse zuhause in seinem örtlichen Umfeld aus.

Fragen Sie doch einfach mal an unter:

michael.plotzki@vistadogs.de

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