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Die Ausbildung eines Familienhundes zum Assistenzhund

Man denkt oft gar nicht darüber nach, was ein eigener Familienhund oder auch ein speziell ausgesuchter Welpe für Sie tun kann und wie er Ihnen helfen könnte!

Die Aufgaben eines Assistenzhundes sind sehr vielfältig. Die Hunde erledigen gerne Aufgaben, weil sie dadurch eine sinnvolle Beschäftigung und eine geistige Auslastung haben. Neue Aufgaben erlernen Hunde freudig und schnell, somit werden sie zu einer großen Hilfe und Entlastung für den behinderten Menschen.

In der Regel, werden solche Assistenzhunde meist durch Vereine und andere Organisationen ausgebildet und vermittelt!

Der Behinderte muss dann oft sehr lange auf einen Hund warten!

Mindestens drei mal; wechselt der Hund in dieser Art der Ausbildung zum Assistenzhund seine Bezugsperson.

Verständlicher Weise; ist dies, für einen sonst im Rudel lebendes Tier nicht einfach zu verkraften.

Informieren Sie sich gerne über die Ausbildung vom Welpen oder einem Familienhund zum Assistenzhund.

Wir zeigen Ihnen Wege auf, kostengünstig und ohne lange Wartelisten an einen Assistenzhund - einen eigenen Helfer auf 4 Pfoten zu kommen.

Das beste Beispiel ist Dinah:

Sie soll hier bei der Übung auf dem Foto; lediglich nur die rote Kugel des Target-Sticks mit ihrer Schnauze anstoßen!

Für den Menschen schwer nachzuvollziehen, warum ein Hund nur eine "blöde" Kugel, mit der Schnauze berühren soll.

Eine sehr einfache Übung, die uns aber dann bei schweren und weiteren Übungen weiterhelfen wird.

Beim Vertrauenstraining; lernt der zukünftige Assistenzhund jeden Gegenstand und jedem Material gegenüber Vertrauen aufzubauen!

Für uns Menschen, ist es nur sehr schwer nachzuvollziehen; weil muss sie hier nur ihre Pfote auf die unterschiedlichsten Gegenstände legen, mit denen sie später aber arbeiten muss. Hier im Foto ist es nur eine banale Schüssel.

Beim Vertrauenstraining, werden alle Materialien verwendet!

Im Vertrauenstraining; lernt der Hund also, Vertrauen zu allen Gegenständen und Materialien aufzubauen, die sein Mensch ihm gibt und die er später als Assistenzhund auch aufheben und bringen soll.

Dinah ist 4 Jahre alt und war bis dahin eine ganz normale Familienhündin bis Michael, der Sohn der Familie, leider einen sehr tragischen Badeunfall hatte und seither im Rollstuhl sitzt.

Die Familie hatte mich angerufen und war voller Zweifel und Fragen bezüglich meiner Methode und Ihrer Hündin Dinah, da sie bisher noch nie auch nur einen Gegenstand apportiert hatte – sie hatte weder einen Ball, einen Stock oder sonst irgendetwas im Maul getragen oder gar apportiert.

Dinah apportiert nun fast schon alle Gegenstände, die Michael täglich aus der Hand fallen und die er nicht mehr alleine aufheben kann. Noch niemals zuvor hatte Dinah auch nur einen Gegenstand apportiert.

Mittlerweile ist Dinah seit knapp 5 Monaten im Training und apportiert ohne ein Kommando Gegenstände wie Handschuhe, Geldbeutel, Schlüsselbund, Telefon und weitere Dinge, die Michael durch seine Behinderung herunter fallen. Sie legt diese sicher in seinem Schoss ab!

Gerade letzten Samstag haben wir damit begonnen, dass Dinah das Telefon nun auf Kommando holt. Die Familie und Michael trainieren Dinah zwischen den Trainingseinheiten von VistaDogs selbst. Durch dieses hervorragende eigene Training der Familie ist ein dieser schnelle Erfolg in so kurzer Zeit erst möglich.

Dinah bringt bereits nach relativ kurzer Trainingszeit das Telefon, auch wenn es in einem ganz anderen Raum auf dem Tisch liegt und legt es zielsicher Michael auf dem Schoss ab – einfach nur genial!

Dinah ist ein wirklich tolles Beispiel dafür, dass es funktioniert den eigenen Hund “zum Helfer auf vier Pfoten” auszubilden.
Gerade hat die BILD-Zeitung RheinNeckar, einen Bericht über meine beiden Schützlinge Michael & Dinah veröffentlicht:

Für Michael und seine Familie haben seine Feuerwehrkameraden ein Spendenkonto eingerichtet, um die nun notwendigen Kosten für Umbauarbeiten, u.s.w. finanziell zu unterstützen.

Falls Sie Michael und seine Familie auch unterstützen wollen, hier das Spendenkonto:

Freiwillige Feuerwehr Auerbach – Michael Guthier
Sparkasse Bensheim, BLZ 509 500 68, Konto Nr. 2097038

Michael und Dinah sind gerade mal seit 20 Wochen in der Ausbildung bei Vistadogs.

Als Nächstes lernt sie Türen auf Kommando zu öffnen, da Michael diese nur sehr schwer selbst öffnen kann.
Beim heutigen Training ging es darum, dass Dinah die Türen auch nach innen öffnen sollte. Die Schwierigkeit liegt hier darin, dass sie schon Türen nach außen aufmachen konnte und jetzt lernen musste, die Türen auch noch nach innen weit genug zu öffnen.

Dazu ist es notwendig, dass der Hund lernt sich mit seiner linken Pfote an der Wand abzustützen und mit der rechten Pfote die Türklinke herunter zu drücken und dabei nach innen zu ziehen, um die Tür zu öffnen.

Wie Sie auf dem Foto sehen können ist die Anforderung, die Tür nach innen aufzuziehen. Dazu stützt sie sich mit der linken Pfote an der Wand ab und drückt mit der rechten Pfote die Türklinke nach unten und zieht die Tür auf.

Es ist gelungen! Dinah hatte es innerhalb eines Trainingstages geschafft die Tür nach innen zu öffnen.

Die nächste Herausforderung war, dass Dinah das Licht an- und ausschalten kann.

Sie hat sich heute im Training sehr gut gezeigt und in der nächsten Woche wird sie auch diese Aufgabe meistern.

Wir denken oft, dass unser eigener Hund es eigentlich nicht kann – aber nur, weil wir unserem Hund so etwas vorher nur noch nie abverlangt haben. Unser Hund ist aber durchaus auch in der Lage, solche Tätigkeiten ganz einfach und sehr schnell zu erlernen.

Ich finde es oft sogar eine sehr viel bessere Lösung den Hund, der vielleicht bereits in der Familie ist oder in die Familie kommt, individuell auf die Bedürfnisse, der Familie oder des behinderten Menschen zu Hause vor Ort auszubilden.

Dazu eignen sich durchaus auch viele Haus- und Familienhunde. Natürlich sind hier auch Rasse- oder Körpermerkmale zu beachten, da ein kleiner Hund sicher Probleme hätte, das Licht ein- oder auszuschalten.

Einem Hund, das Aufheben und in den Schoß legen von herunter gefallener Gegenständen oder auf Befehl das Telefon zu holen sicher beizubringen, ist durchaus in der Zeit von wenigen Monaten Training absolut möglich.

Auch kann man einen Welpen ausgesucht nach bestimmten Kriterien kaufen. Ideal einen Golden-Retriever, Labrador oder eine ähnliche Rasse, die sich für solch eine Ausbildung eignet. Dann wird der Hund individuell in der Familie für die besonderen Bedürfnisse des behinderten Menschen trainiert.

Auch einen speziell ausgesuchten Welpen kann man in der Familie so prägen und ausbilden, dass er individuell in die Familie passt und für die Bedürfnisse des bedürftigen Menschen ausgebildet wird. Ein sehr großer Vorteil ist es, dass der Hund auch bereits als Welpe einen wesentlich besseren Bezug zu dem behinderten Menschen aufbauen kann und er auf diesen Menschen bereits als Welpe geprägt werden kann.

Individuell ausgebildete Assistenzhunde gehen meiner Meinung nach sehr viel besser auf die jeweiligen Bedürfnisse von behinderten Menschen ein, da sie vor Ort in der jeweiligen Familie aufwachsen und dann für den jeweiligen Bedarf des behinderten Menschen vor Ort ausgebildet und trainiert werden. Sehr oft sind es Menschen die im Rollstuhl sitzen welche die Hilfe eines Hundes gut gebrauchen können. Abgesehen davon erfüllt der Hund auch Therapiefunktionen wie das Vermitteln von Nähe, Selbstbewusstsein, Wärme. Der Hund ist für den Menschen da.

Was könnte Ihr Hund denn für Sie übernehmen? Oft ist es gar nicht so schwer eine Lösung zu finden!

Fragen Sie doch einfach mal nach.

 
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Staatliche Förderung

Die Ausbildung zum Hundetrainer und Assistenzhundetrainer bei VistaDogs wird unter bestimmten Voraussetzungen staatlich gefördert.


Wenn Sie dazu noch Fragen haben, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf