Autisten-Begleithund

Der Autisten-Begleithund oder auch Autismusbegleithund genannt.

 

Diese Kinder oder Jugendliche nehmen sich und die Welt anders wahr. Sie haben vor allem Schwierigkeiten, Bedeutungen und Regeln innerhalb von Kommunikation und sozialem Verhalten zu erkennen. So bleibt die Welt für sie oft unverständlich, überwältigend und Angst auslösend. Zudem können Sie Nähe oft schlecht ertragen.

Um zum Beispiel die sogenannten Hin-/ Weglauftendenzen zu stoppen, trägt das Kind einen Gurt und ist damit am Geschirr vom Hund befestigt. Das Kind wiederum führt den Hund an der Leine. Geführt und gelenkt werden Beide jedoch von den Eltern oder einem Elternteil. Sollte das Kind loslaufen wird es vom Hund gestoppt, sobald er Zug am Geschirr verspürt oder ein entsprechendes Kommando der Eltern erhält.

Der Hund ist somit einerseits eine Unterstützung für das Elternteil, ein verlängerter Arm. Die Eltern müssen nicht ständig ihr autistisches Kind im Auge oder an der Hand behalten.

 

Durch meine Kooperation mit der Blindenführhundeschule in Allschwill/Schweiz habe ich Kontakt zu einem Ausbilder von Autistenbegleithunden der sein Handwerk in Kanada gelernt hat. Dort ist der Autsitenbegleithund schon länger im Einsatz und man hat dort mehr Erfahrung in diesem Bereich.