PTBS-Hund

PTBS-Hunde sind Assistenzhunde, als Begleithunde; für Menschen mit einer „Posttraumatischen Belastungsstörung“.

Die speziell ausgebildeten Hunde lernen ihren Menschen zu unterstützen und ihm mehr Sicherheit, Stabilität und Lebensqualität zu geben.

Der Hund lernt, wie er seinen Besitzer aus Angst- und Panikattacken, Flashbacks und dissoziativen Symptomen durch Bellen oder ein anderes Kommando wieder „zurück“ holen kann. Nachts kann er z.B. bei einem Alptraum Licht anschalten und den Besitzer aufwecken. Der Assistenzhund lernt, Distanz herzustellen zu anderen Menschen und seinen Menschen abzuschirmen. Ebenso kann der Hund lernen, den Besitzer aus unsicheren Situationen herauszuführen, zu einer Bank zu führen, zu einem Ausgang oder ganz nach Hause zu führen bzw. an Medikamente erinnern.

Im Notfall wird er auch Hilfe holen, indem er einen Notarzt alarmiert (über ein Notruf-Telefon) und diesem Notarzt auch Zugang zur Wohnung verschafft!                     Dies leisten auch die von mir ausgebildeten Diabetes-Warnhunde im Falle einer Unterzuckerung, wenn der Mensch, nicht mehr in der Lage ist zu handeln!

Der PTBS-Hund wirkt allgemein beruhigend und stabilisierend auf seinen Menschen.

Für wen ist ein PTBS Assistenzhund geeignet?

Der PTBS Hund ist gedacht für Menschen mit einer Posttraumatischer Belastungsstörung mit /ohne dissoziativen Symptomen. Dazu gehören auch Menschen mit einer Dissoziativen Identitätsstörung (DIS), auch Multiple Persönlichkeiten (MPS) genannt.

Symptome können unter anderem sein:

Angstzustände verschiedener Art, wie Angst vor Menschenmengen, vor Dunkelheit usw., Panikattacken, extreme Wachsamkeit, Einsamkeitsgefühle und Isolation, depressive Verstimmungen, Schamgefühle, autodestruktives Verhalten, Selbstmordgedanken, Schlafstörungen mit Alpträumen, Halluzinationen und Dissoziationen, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Gereiztheit, Hilflosigkeit usw.

Oft merkt man es nach außen hin nicht, jedoch ist das tägliche Leben der Betroffenen stark eingeschränkt. Einzelne Symptome können durch Medikamente geschwächt werden und die Betroffenen können mit Hilfe von Psychotherapien lernen, mit ihren Problemen umzugehen und den Ursachen auf den Grund zu gehen. Trotzdem fällt es vielen schwer, der geregelten Arbeit nachzugehen und einen normalen Alltag zu bewältigen.

Auch hier können Hunde als ergänzende Maßnahme zur Therapie und Medikamenten helfen.

Hier lernt ein 13 Monate alter PTBS-Hund sein Frauchen im Fall des Falles zu einer Bank zu führen.

Diese Bank bzw. Sitzgelegenheit zeigt der Hund durch Auflegen der Pfote an.

In der Ausbildung erhält der Hund hierfür einen Click und anschliessend eine Belohnung.