Unsere Welpenzucht für Assistenzhunde

Als Beispiel für alle Züchter, mit denen wir zusammen arbeiten, hier die Vorstellung der Hundezucht von Christiane Gerhard:

VistaDogs favorisiert aufgrund der sehr positiven Erfahrungen mit den Welpen, die wir aus dieser Zucht zu Assistenzhunden ausgebildet haben, die Golden Retriever Zucht „Von den zwei Burgen – Weinheim“ mit ihrer Züchterin Christiane Gerhard.

Christiane Gerhard: „Durch die Abgabe eines Welpen an eine Familie mit einem autistischen Kind wurde mein Interesse an der Therapie mit Hunden geweckt. Inzwischen besteht eine stetig wachsende Nachfrage nach Welpen, die zur Ausbildung als Assistenzhunde geeignet sind. Meine zunehmende Erfahrung im tiertherapeutischen Bereich hat mich dann zu einer Verbindung mit Michael Plotzki und VistaDogs geführt, der diese Hunde in seiner Assistenzhundeschule und Hundetrainerschule weiter ausbildet. In enger Absprache mit Michael Plotzki werden für Menschen mit einer Behinderung besonders geeignete Welpen aus unserer Zucht ausgewählt.“

Wie eine solche Auswahl funktionieren kann, wird im Folgenden dargestellt:

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Kriterien für eine Verpaarung sind:
• Gesundheit der Tiere
• hohe Toleranzschwelle
• Festigkeit im Wesen
• geringer Jagdtrieb
• Menschenbezogenheit
• „will to please“

Dazu werden die Deckrüden mehrfach besucht, ihre Papiere eingesehen und ihr Wesen beurteilt.

VDZB_falcostand2

Die Welpen werden auf der Wohnebene in einem Wintergarten aufgezogen. Sie nehmen sofort am gesamten Familiengeschehen teil, dürfen bald das ganze Zimmer erkunden und werden von mir und meinen Kindern immer wieder zum Spielen angeregt.

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Spielen und Kräftemessen untereinander findet immer statt, Transportboxen stehen auch im Welpenbereich, um die Eingewöhnung zu erleichtern.

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Sobald die Welpen laufen, dürfen sie das Außengehege erkunden.

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Hier begegnen ihnen unterschiedliche Untergründe, Wackelbrett, variantenreiche und verschiedene Spielsachen (auch mit unterschiedlichen Geräuschen), natürliche Höhlen, Wasserbecken, Bällebad und Tunnel.

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Nicht nur von meinen fünf Kindern, sondern auch von dem übrigen Hunderudel (vier Hündinnen) werden die Welpen erzogen und geprägt.

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Sobald die Welpen die Transportbox angenommen haben, werden mit ihnen kleine Ausflüge unternommen. Auch ein kurzer Therapieeinsatz ist möglich.

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Während dieser ersten vier Wochen beobachtet die gesamte Familie die einzelnen Tiere. Wir tauschen uns in der Einschätzung einzelner Kriterien untereinander dauernd aus und können so auch aufgrund der zwischenzeitlich gemachten Erfahrung eine erste Zuordnung zu den späteren Besitzern treffen.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass wir die Welpeninteressenten (und ihre Familien) – ggfs. auch ihre Behinderung – bereits vor der anstehenden Verpaarung kennengelernt haben, um eventuell bei der Auswahl des Deckrüden bestimmte Anforderungen berücksichtigen zu können.

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„Bei uns wird gesittet gegessen!“

Ab der fünften Woche können die Welpen von den neuen Besitzern regelmäßig besucht werden. In der sechsten Woche findet ein Wesenstest statt. Eine fremde Person beurteilt die Tiere in für sie ungewohnter Umgebung und protokolliert das Ergebnis. In der siebten Woche impft und chippt die Tierärztin die Welpen und kontrolliert die Zuchtstätte.

Gelungene Zusammenführung in der neunten Woche:

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Jetzt beginnt die spezielle Ausbildung durch Michael Plotzki von VistaDogs.

Christiane Gerhard – Alte Landstr. 77, 69488 Birkenau-Löhrbach – Tel. 06201/64660
Wir freuen uns auf Ihren Besuch: Von den zwei Burgen